Hey ihr Lieben, hier ist ein kleiner Prosatext, der euch hoffentlich zum Träumen bringt.
Es liegt eine blassblaue Schönheit in seinen gezielten Schritten. Nur manchmal kommen sie ihm abhanden, er taumelt und verrennt sich in seinem Labyrinth. Dann schließt er müde die Augen,  lehnt sich schweigend zurück und findet eine neue Welt.

Ein wohltuendes Schaudern überkommt ihn, als er sieht, wie die Kälte durch eine unbeschreibliche Intensität ersetzt wird. Lautlos tanzen die Herbstblätter durch die Luft, kommen schwebend auf dem Boden an und bilden einen reglosen Teppich aus Gold. Kein Laut durchdringt die neue Stille. Als hätte sich alles schlafen gelegt, ruht die Welt um ihn herum.

Wie süßer Honig neigen sich die Sonnenblumen im warmen Mittsommerwind, und er – steht mitten drin. Er  verliert sich in den Tiefen des Smaragds und fühlt die Vollkommenheit der Träume. Die Sonnenstrahlen tanzen über das helle Fensterglas und hinterlassen bunte Lichtspiegelungen auf seiner Haut. Hinter den stillen Kupferwänden versteckt sich die Geborgenheit. Er nimmt sie in den Arm und gemeinsam warten sie auf den nächsten Sommerregen. Gemeinsam warten sie auf eine bessere Welt …

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