Weil Kleidung heute eher ein Statement ist als ein Alltagsgegenstand, liebe ich die Menschen, die es schaffen, mit ihrem Stil eine eigene Sprache zu kreieren.

Sie trägt Purpur, wenn sie im unsichtbaren Federkleid gegen die Schrecken dieser Welt ankämpft.

Sie trägt Orange, wenn sie so glücklich ist, dass Alles strahlt und Nichts sie aufzuhalten scheint.

Sie trägt Weiß, wenn die Gedanken so leicht reisen, wie ein Sonnenstrahl das Blätterdach durchbricht.

Und sie trägt Himmelblau, wenn sie sich frei fühlt wie ein Vogel, der die Wolken streift.

 

Sie trägt Kleider wie Gefühle.

Doch – wenn sie einsam ist,

dann umspielen nur zarte Sonnenstrahlen ihre Haut.

Wenn sie einsam ist, trägt sie nur Licht und Schatten.

 

Sie trägt Marineblau, wenn die Zeit wie Wackelpudding verstreicht.

Sie trägt Smaragdgrün, wenn ihre großen Augen alles durchblicken, als läge das Geheimnis dieser Welt in einem einzigen Wort.

Sie trägt Violett, wenn die Uhr wie versteinert und die Geduld für Nichts Auszureichen scheint.

Und sie trägt Gelb, wenn das Leben zu hässlich für all die schönen Farben ist.

 

Sie trägt Kleider wie Gefühle.

Doch – wenn sie einsam ist,

dann umspielen nur zarte Sonnenstrahlen ihre Haut.

Wenn sie einsam ist, trägt sie nur Licht und Schatten.

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